23. Juli 2020
Auch wenn es für einige nach wie vor müßig erscheinen mag, für jeden LogIn Passwort UND Code einzugeben: Es lohnt sich. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) erhöht die Sicherheit von Accounts nachweislich. Fast 100% aller erfolgreichen Angriffe erfolgen auf Accounts, die nicht mit MFA/2FA gesichert sind.
Hier erfahren Sie, welche 2FA-Methoden es gibt und wie sich diese unterscheiden. Außerdem stellen wir Ihnen aktuelle 2-Faktor-Authentifizierung Anbieter vor, die im Jahr 2026 besonders durch Datenschutz, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit glänzen.
Während die SMS-basierte 2-Faktor-Authentifizierung früher zu den beliebtesten Modellen zur Absicherung von Accounts zählte, ist sie gleichzeitig eine der unsichersten. Sicherheitslücken entstehen beim Anzeigen des eingehenden Codes auf dem Sperrbildschirm des Smartphones, reichen über den Verlust oder Diebstahl von SIM-Karten bis hin zum Abfangen von Daten an Schwachstellen im SS7-Protokoll. Glücklicherweise gibt es heute genug Alternativen 😉
Authenticator-Apps sind eine super Alternative zur SMS-Authentifizierung. Die Nutzung ist denkbar einfach und auch weniger technikaffine Personen kommen mit den Apps gut klar. So geht’s:
Nun werden in einem Rhythmus von 30 Sekunden automatisch Einmal-Codes generiert. Die standardisierte Technologie dahinter nennt sich OATH TOTP („Time-based One-Time Password“).
Der Markt hat sich weiterentwickelt. Während früher große Tech-Konzerne die Standardlösungen stellten, geht der Trend heute ganz klar hin zu datenschutzfreundlichen Open-Source-Anwendungen, die volle Kontrolle über die eigenen Keys erlauben und nicht in geschlossene Ökosysteme zwingen.
Ente Auth gilt aktuell als absoluter Favorit für viele Nutzer.
Ebenfalls quelloffen und extrem beliebt ist 2FAS
Wer Android nutzt und volle Kontrolle wünscht, greift zu Aegis
Eine der neueren Apps kommt aus der Schweiz: Der Proton Authenticator
Eine Alternative zu Standalone-Apps ist die Nutzung von guten Passwort-Managern
Früher waren der Google Authenticator und Microsoft Authenticator sehr verbreitet. Heute raten viele Sicherheitsexperten und technikaffine Anwender eher von diesen ab, da sie keine Open-Source-Lösungen sind und die Nutzer stark an ihre Ökosysteme binden. Auch Authy hat durch zurückliegende Datenlecks und proprietäre Hürden beim Wechsel auf andere Geräte an Vertrauen eingebüßt.
Sollten Sie gänzlich auf Ihr Smartphone verzichten wollen, können Sie FIDO U2F Hardware-Authenticatoren benutzen. Diese kleinen Dongles wie beispielsweise der YubiKey lassen sich per USB, Bluetooth oder NFC mit dem entsprechenden Gerät verbinden, sind immun gegen herkömmliches Phishing und liefern extrem sicher die entsprechenden Codes.
Übrigens: Die Zwei-Faktor-Authentifizierung bei pcvisit unterstützt alle gängigen OTP-Apps!
Sie haben also die freie Wahl, sich für Ihren Favoriten aus unserer 2026-Liste zu entscheiden.
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